Mélanie ist Witwe. Vorher hat sie mit ihren 6 Kindern in einem Strohhaus gelebt. Sie konnte sich ein ordentliches Haus bauen und ist in der Regenzeit nun geschützt.
Balthazar und Veronique haben in den lezten Jahren 5 Ziegen gezüchtet. Sie können jetzt ausreichend für ihre 6 Kinder sorgen. Sie wollen nun ihre Wohnsituation verbessern.
Benoit ist blind. Zwei der Ziegen hat er für eine Augenbehandlung verkauft. Er freut sich an der guten Ernte. Seine Enkelkinder will er gut ernähren, damit sie in der Schule erfolgreich sind.
Léocadie nimmt an der landwirtschaftlichen Ausbildung teil und hat auch ohne Ziegendung bereits mit großer Begeisterung begonnen, Kompost für ihr Feld herzustellen.
in den Tälern wird das ganze Jahr angebaut
die Menschen essen viel Bohnen
Maniok wird nach dem Trocknen zu Mehl gemahlen
die Straßen sind schlecht
beim Transport werden der Kreativität keine Grenzen gesetzt
in sechs Monaten wurden 50 Familien geschult
Anbaumethoden für Gemüse wie Kohl, Erdäpfel oder Amaranth
durch Kompostieren kann die Bodenfruchtbarkeit der Felder erhöht werden
Bananenstämme und andere biologische Abfälle werden dafür klein gehackt
Schweine geben viel Gülle für den Kompost und bauen schnell Fleisch auf
eine Frauengruppe züchtet Pilze
sie sind sehr gefragt und schmecken köstlich
für landwirtschaftliche Produkte gibt es einen großen Bedarf:
Kavumu ist ein Flüchtlingscamp in der Gemeinde Busoro
mit seinen 8.000 kongolesischen Bewohnern ist es auch ein Wirtschaftsfaktor
in einer Landwirtschaftsschule im Norden von Burundi werden Ideen für die Herstellung von Sonnenblumenöl und Mehl gesammelt
unser Projekt wurde ausgezeichnet
Ökologische Öfen sind das Herzstück der Umweltlinie
die gängige Dreipunkt-Feuerstelle benötigt dreimal so viel Brennholz wie der aus Naturmaterialien gemauerte Ofen
ein weiterer positiver Effekt betrifft den Rauch: er wird aus dem Haus geleitet und belastet die Gesundheit der Menschen nicht mehr
Bäume werden wieder aufgeforstet
es wird wieder auf Ziegen gesetzt:
sie sind lokal angepasst und ernähren sich von dem, was da ist
Hühner und Hasen werden die Ernährung der Menschen abrunden
um die Bodenerosion niedrig zu halten, werden die Felder terrassiert und mit Sträuchern befestigt
die Ziegen lieben deren nahrhafte Blätter
Avocadobäume wachsen in den Feldern vereinzelt
Kaplan Joseph (li) und Pfarrer Simon (re)
eine Partnerschaft mit vielfältiger Frucht